Harmonische Babymassage

nach Bruno Walter

Die Einzigartigkeit der "Harmonischen Babymassage nach Bruno Walter" liegt im ganzheitlichen Ansatz, der Einbeziehung aller Sinne und in der gezielten Förderung der Entwicklungsschritte im ersten Lebensjahr. Sie ist kein starres dogmatisches Konzept, sondern wird im Zusammenwirken mit Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Erzieherinnen in den Ausbildungen einerseits sowie in mit den Eltern in den Kursen andererseits ständig optimiert und weiterentwickelt.

 

Die Massage bietet die Möglichkeit, das Kind in der Tiefe zu berühren und das einleben in die irdische Welt zu erleichtern. Sie gibt auch durch die beständige Wiederholung Sicherheit und Geborgenheit. Die Harmonische Babymassage will dem Kind Spaß und Freude vermitteln und sollte eine "spielerische Leichtigkeit" besitzen.

 

Ich sammle die Interessentinen in einer Whats App Gruppe, da besprechen wir dann ganz individuell Tag und Uhrzeit.

  • Tag und Uhrzeit ist flexibel auch Samstag Vormittags möglich
  • Wir massieren ganzheitlich den Körper, Ohrreflexzonenmassage...
  • Kleingruppen bis zu 6 Eltern/Kind Paaren
  • Jede Kursstunde andere Themen: Wirkung Ätherischer Öle, Weinen, Schlafen, Rhythmus, Energiefluss, Achtsamkeit, Integration der beiden Gehirnhälften...
  • Verschiedene Öle sind im Kurs inklusive
  •  ca. alle 8 Wochen startet ein neuer Kurs

6x 90 Minuten kosten 77 €

Du willst mehr erfahren, gerne kontaktiere mich :-)

Babymassage nach Leboyer

„Ein Baby-Magen ist hungrig.
Kein Zweifel. Aber die Haut des Babys ist mindestens genauso hungrig.
Seine Haut ist gierig,
sein Rücken,
seine Wirbelsäule.
Gierig nach Berührung, gierig nach Empfindungen.
So gierig wie sein Magen,
der nach Milch verlangt.“
(Leboyer, 2005, S. 15)

Traditionelle indische Babymassage nach Leboyer

Liebevolle Berührung durch die Eltern ist eine der wichtigsten Zuwendungen die ein Kind braucht, damit die Entwicklung seines jungen, noch so unreifen Zustandes entsprechend gefördert wird. Insbesondere die sanfte Babymassage trägt dazu bei, dass ein Kind im ersten Lebensjahr das Urvertrauen zu seinen Eltern aufbauen kann und dadurch seine seelische Entwicklung, die entscheidend für die Persönlichkeitsentwicklung ist, maßgeblich unterstützt wird.
Die Berührungen, das Streicheln und die Umarmungen, die ein Mensch in früher Kindheit erfährt, helfen ihm, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen. Babymassage als eine besondere Art der intensiven liebevollen Berührung bedeutet für das Kind:

  • Stärkung des Urvertrauen und Vertiefung der Bindung zu den Eltern
  • Verständigung durch Körperkontakt und Nähe, Sanftheit, Ruhe
  • Geliebt zu werden
  • Stärkung des Gefühls der Familienzugehörigkeit
  • Beruhigung und Entspannung
  • Linderungsförderung bei Hautproblemen
  • Entwicklungsunterstützung, Bildung des Körperschemas und -bewusstseins
  • Verbesserung der Verdauung, Hilfe bei Blähungen
  • Mögliche Hilfe bei Einschlafstörungen

Taktile Berührungen des Neugeborenen stimulieren zunächst auch lebenswichtige physische Bereiche des Körpers. Die Massage erhöht das Herzminutenvolumen, fördert die Atmung, unterstützt die Magen-Darm-Funktionen und die drei wichtigsten Wahrnehmungssysteme (Gleichgewichtssinn, Tastsinn, Eigenwahrnehmung). Die Kunst der sanften Babymassage gehört zu den Traditionen der Babypflege, die über Generationen von den Eltern an die Kinder weitergegeben wurde und durch den Geburtshelfer Frédérick Leboyer aus Indien nach Europa importiert wurde: „Sanfte Hände“ (Kösel, 1976).


„Ein Baby zu massieren ist eine Kunst,
in die Tiefe gehend und aus alter Tradition.
Es ist einfach.
Einfach und schwer.
Schwer, weil es so einfach ist.
In Indien lernen es die Frauen von ihren Müttern:
Die Mutter lehrt es der Tochter, die es ihrerseits, eines Tages, wieder ihrer Tochter
zeigen wird, die dann ...
Es ist eine wahrhaft heilige Kunst, denn
sie richtet sich an das kleine Kind, die
Erneuerung des Lebens.
Jeder Kunst liegt eine Technik zugrunde,
die man lernen muss.
Natürlich beinhaltet Kunst viel mehr als nur Technik,
und mit der Zeit wirst du zum Eigentlichen vordringen.
Aber zuerst musst du die Technik so vollendet beherrschen, dass du sie
wieder vergessen kannst.
Doch bevor wir sie vergessen können, müssen wir lernen.
Beginnen wir also mit der Technik.“ (Leboyer, 2005, S. 23-24)